free the words

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Hans Fallada – Can Dündar – Erdem Gül

In seinem Buch „Jeder stirbt für sich allein“ schildert Hans Fallada das Leben der kleinen Leute und ihren persönlichen Widerstand gegen die Nazis im Berlin der frühen 40er Jahre. Das Ehepaar Quangel setzt sich nach dem Kriegstod des einzigen Sohnes zur Wehr und findet einen ganz eigenen Weg dem Naziregime die Stirn zu bieten.

Falladas letzter Roman aus dem Jahre 1946 erschien 2011 in einer ungekürzten Originalfassung im Aufbau Verlag, der Ton ist rau und authentisch, das Buch absolut lesenswert.

Hans Fallada ist für mich ein großer Vorreiter des freien Wortes. Und ich hoffe auf die Freilassung der beiden mutigen Journalisten Can Dündar und Erdem Gül, die in ihrer Berufung für die türkische Zeitung Cumhuriyet großartige Arbeit leisteten und im Mai 2016 der Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen für schuldig befunden wurden. Doch Journalismus ist kein Verbrechen und die freie Meinungsäußerung ein Menschenrecht und Grundrecht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und die Türkei nun in Aufruhr.

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